Chorleitung

Jens Birnbach

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Jens Birnbach ist hauptberuflicher Opernchorsänger im Baritonfach und wurde 1969 in Schmalkalden/Thüringen geboren. Seit 2010 leitet er den Chor des LV Forchheim.

Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Sängerknabe im Schulchor des Andreas-Reyher-Ensembele in seiner Heimatstadt Gotha.

Zunächst schloss er eine Berufsausbildung als Sicherungstechniker bei der Deutschen Reichsbahn ab und arbeitete später bei der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung als Musikrezensent. Zeitgleich lernte er Klavier und Harmonielehre an den Musikschulen Gotha und Eisenach und wurde als Sänger in den Konzertchor und Kammerchor Gotha aufgenommen. 1992 machte er seine erste Bühnenerfahrung als Opernchorsänger im Extrachor des Theaters Erfurt und nahm privaten Gesangunterricht in Weimar.

 

1993 folgte eine Lehre an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach Rosenberg im Hauptfach klassischer Gesang und den Fächern Klavier und Dirigieren, welche er mit staatlicher Prüfung abschloss. Während dieser Zeit war er am Stadttheater Nürnberg im Extrachor tätig und leitete verschiedene Chöre im Raum Nürnberg und der Oberpfalz.

 

Ab 1995 studierte er an der Hochschule für Musik Nürnberg Konzertgesang bei Monique Herreman (Belgien) und Klavier bei Dieter Bauer, welches er als Berufmusiker mit Diplom erfolgreich abschloss.

Studienbegleitend begann er 1998 ein Kirchenmusikstudium am Bistum Bamberg, das er später am Bistum Hildesheim weiterführte.

2000 war er Stipendiat der Bayreuther Festspiele.

 

Seit 2003 war er als Opernchorsänger am Stadttheater Hildesheim und am Staatstheater Nürnberg verpflichtet und leitete während dieser Zeit das Volkshochschul- Orchester Lauf und Chöre in Nürnberg und Hannover. Weiter war er zu dieser Zeit Gastsänger an den Theatern Würzburg, Ulm und Nordhausen. Im Musical „Münchhausen“ in Bodenwerder übernahm er im Jahre 2005 die Partie des Sultans.

 

Als Sänger führten ihn Konzertreisen ins In-und Ausland. So nach Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien und mit dem Staatstheater Nürnberg im Herbst 2005 nach Peking („Götterdämmerung“ im Rahmen von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ als chinesische Erstaufführung) und 2007 ins chinesische Shenzhen (mit Glucks „Orfeo ed Euridice“).

 

Als Chordirigent machte er sich einen Namen beim internationalen Chorfestival Prag 2000 und beim internationalen UNESCO- Chorfestival in Paris 2001, für welches er einen Sonderchor in Nürnberg zusammenstellte. Unter seiner Leitung übertrug der Bayerische Rundfunk im Jahre 2008 einen Live-Auftritt mit dem Gesangverein Alfeld, bei dem er auch als Solist hervortrat.

 

Seit 2010 ist Birnbach hauptsächlich als freiberuflicher Opern -und Konzertchorsänger tätig und gastiert mit seinem Repertoire an verschiedenen Theatern und Konzerthäusern, so am Theater Regensburg, Theater Ulm, Theater Freiburg, der Alten Oper Frankfurt, Staatstheater Nürnberg, Theater Basel, Staatsoper München, Staatsoper Stuttgart, Opernhaus Zürich.

Dabei sang er bisher unter der Leitung namhafter Dirigenten wie: Philippe Auguin, Dan Ettinger, Alexander Joel, Kent Nagano, Christof Prick, Wolfgang Seeliger, Sebastian Weigle, Bruno Weil u.v.m..

 

Im November 2010 übernahm Jens Birnbach den Chor des LV Forchheim und erarbeitete seitdem Werke der einschlägigen Chorliteratur aus Oratorium und Oper von Gounod, Buxtehude, Charpentier, Saint-Saens, Frank, Purcell, Strauß u.a.

 

Sein Ziel ist es, mit Chorprojekten, Sänger an sich zu binden, um mit dem Chor attraktive Konzerte geben zu können. Auf dem Programm sollen hier Werke der klassischen Chorliteratur aus Oratorium und dem Musiktheater, aber auch eigene Konzepte im Mittelpunkt stehen.

 

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